Dienstag, 29. Juli 2008

Glück/Erfolg und Unglück/Schäden

Gestern Glück und Spass, heute Unglück und Pech
die liegen wie sehr oft eng zusammen


In anderen Foren wurde schon darüber berichtet, aber hier gehört es eigentlich auch hin. Am vorigen Samstag, den 26. Juli 08, zerstörte ein Unwetter weite Teile der Bahnstrecke und etliche Häuser im Wassertal und der weiteren Umgebung.
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Naturkatastrophe in Nordrumänien Nach langanhaltenden, extremen Niederschlägen in Nordrumänien ist auch die touristisch sehr bekannte Wassertalbahn schwer betroffen: Das plötzlich einsetzende Hochwasser überraschte auch einen gut besetzten Touristenzug, welcher im unberührten Karpatental eingeschlossen wurde. Unter extrem schwierigen Bedingungen versuchten Fahrgäste und Zugpersonal rettende Unterkünfte oder die ca. 25 Km entfernte Stadt Viseu de Sus zu erreichen. Dies schafften nur wenige; z.Zt. (Sonntag 27. 07.2008, 17:00) sind immer noch über 100 Touristen (darunter auch deutsche Urlauber) von der Umwelt abgeschnitten. Die rumänischen Behörden schickten Soldaten, Grenzpolizei und Feuerwehrleute mit Proviant und Medikamenten zu Fuss hinauf ins Tal. Die Rettungsaktionen gestalten sich sehr schwierig, weil mehrere Brücken weggespült sind und der Fluss immer noch sehr viel Wasser trägt. Mittlerweile ist auch ein Armee-Hubschrauber für die Evakuierung im Einsatz. Die Schmalspurbahn ist auf weiten Abschnitten völlig zerstört. Ob und wie ein Wiederaufbau stattfinden kann, ist noch offen.
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Michael Schneeberger, freier Journalist (Schweizer „BUND“, Viseu de Sus, Rumänien)
Wir wollen doch alle hoffen, daß dies nicht das vorzeitige Ende dieser schönen Waldbahn war.

mit Bahngrüssen
Marco Schulti

Freitag, 25. Juli 2008

Tagebuch auf der Wassertalbahn

Tagebuch eines Mitreisenden auf der Wassertalbahn


Pünktlich um 7:30 sind wir am Bahnhof in Viseu de Sus . Mit dem freundlichen Bahnhofshund teile ich mein Frühstück. Uli besorgt die Fahrkarten, studiert die Wanderkarte.
Die Bahnarbeiter trudeln ein. Gutgelaunt und in ihrer blauen, na eher schwarzen Arbeitskleidung. Dann die ersten Touristen. Hauptsächlich Schweizer ein paar Deutsche,Rumänen sowie eine rumänische Schulklasse mit Lehrer und drei Musikanten.

Die Bahnarbeiter rangieren die Loks. Hängen Wagons ab, an, um. Endlich die Cozia-1 ist bereit!

Einsteigen. Nach 200m Fahrt durch das Bahnhofsgelände der 1.Stopp. Ein Ventil ist undicht die Lok verliert zuviel Wasser! Fieberhaft wird nach einem passenden Ventil gesucht. Das dritte Teil passt. Im Schritttempo 100m dann wird Brennholz nachgeladen. Wir verlassen den Bahnhof. Neben uns das Wassertal, kleine Häuschen, Gärten, der Fluss. Strasse gibt es keine. Eine Kuh auf dem Gleis. Unbeeindruckt vom Zug räumt sie genervt das Feld. Aus dem Schülerwagon dringen mittlerweile rumänische Gesänge.

Stopp. Die Lok braucht Wasser. Die Schülerinnen nutzen die Gelegenheit und verschwinden kurz im Wald. (Hätte ich gewusst, dass der Zug so oft anhält hätte ich nicht auf meinen Frühstückskaffee verzichtet!)

Weiter. Eine Haltestelle. Ein Magazin(Laden), ein paar Häuschen. Ein kleines, altes Mütterchen, in Lumpen gehüllt, steht am Gleis und bettelt mit leiser Stimme. Geldscheine werden aus den Fenstern geworfen. Ich sehe ihr schmales, faltiges Gesicht. Ihre Füße sind mit Filz umwickelt, darüber die typisch gebundenen Gummigaloschen. Auf den Stock geschützt bückt sie sich mühsam nach den Scheinen. Vielleicht kann sie von den paar Touristenzügen ein bisschen besser leben!?

2 Schüler füllen im Magazin schnell noch ihre 1 ½L Wasserflaschen mit Bier auf! Das kann ja lustig werden. Der Zug wartet brav. Die Gesänge werden jetzt jedenfalls lauter!

Noch 2 Mal muss die Lok Wasser tanken.

Der Fluss wird wilder, das Tal romantischer. Hinter uns taucht ein 2. Zug auf! Ein Betriebsausflug der (grünen Männchen) Jäger und Förster. Wir lassen den Zug an einer Ausweiche passieren und erreichen bald darauf das Talende. Allgemeines spazieren gehen.
Die Lokomotivfans stehen mit glänzenden Augen um die Lok herum.

Die Schulklasse grillt „Mic” (fette Würstl) in einer Hütte. Einem Westler liegen sie oft 3 Tage im Magen. Isst man oft in Rumänien gewöhnt man sich dran!

Wir aber überqueren die „Wasser“, laufen den Waldweg hinauf und entdecken im Wald eine kleine Mineralquelle.

Rückfahrt und die wundersame Wandlung der Touristen. Einsteigen. Die Schulklasse singt schon wieder. Sie werden einfach nicht müde!

1 km, der Zug hält. Wir steigen aus und setzen uns ins Gras. Andere pflücken Blumen, schlafen, unterhalten sich. 30min. Dann kommt ein VW Bus auf den Schienen entgegen. Langsam geht es weiter. Vor uns jetzt ein schwer beladener Holzzug, gezogen von einer alten roten Lok. Irgendwann verschwindet auf mysteriöse Weise diese rote Lok und überlässt die, mit riesigen Buchenstämmen beladenen Wagons, sich selber. Nein, nicht ganz, 2 „Bremser“ sind noch an Bord. Dann stehen die Holzwagons?!?

Stopp. Unsere Wagen werden abgehängt. Die Cozia-1 fährt langsam los, schubst die Holzwagons sachte an. Sozusagen führerlos rollen die Wagons jetzt bergab. Unsere Wagons werden wieder angehängt. Im Schritttempo geht’s weiter. Wir fahren 10min dann steht der Zug wieder.

Jetzt steigen alle aus. Oh je, das schaut nicht gut aus. Einige Baustämme sind heruntergerutscht und haben sich vorm Tunneleingang verkeilt. Routine! Mit Motorsägen werden die Buchen in Teile zerlegt und von den Schienen gerollt. Fertig. Alle steigen ein. Es geht weiter.

15 Minuten. Erneuter Halt. Diesmal ist ein Holzwagen entgleist.

Alles kein Problem. 2 Eisenteile werden unter unseren Sitzbänken vorgezogen. Lok wird abgehängt, Holzwagon angehängt und rückwärts über die Eisenteile wieder auf die Schienen gezogen. Alltag. Fertig. Ein Musiker spielt ein kurzes Ständchen.


Weiter geht’s. Beeindruckt klettern wir in den Zug….………bis zum nächsten Halt.

Diesmal sollte es etwas länger dauern – ein kaputtes Radlager! Ein Arbeiter findet nach einiger Zeit das verlorene Teil. Aber die Reparatur dauert. Der Wagon muss samt Buchenstämmen angehoben werden!

Anscheinend ahnen alle Touristen dass es länger dauern wird!

Sie steigen aus, nehmen ihre Decken mit, packen die Brotzeit aus - teilen mit wildfremden Leuten! Sie pflücken Walderdbeeren, fotografieren, sitzen in der Sonne, reden mit unbekannten Menschen als wären es alte Bekannte!

Pärchen sitzen verträumt am Fluss. Kinder spielen. Einige Männer schauen den Arbeitern bei der Reparatur zu. Jäger und Förster betreten die Szene!( Ihr Zug steht ja wieder hinter unserem) Sie stellen Plastikflaschen am Flussufer auf und machen ein Wettschießen. Die Schüler sind ganz aus dem Häuschen!

Die Arbeiter haben es nach 50 min geschafft das Lager ist eingebaut. Der Musikant spielt wieder ein Ständchen, diesmal auf seiner Klarinette!

Und die Touristen? Keiner schimpft, keiner beschwert sich, keiner tobt, keiner meckert. Was ist mit den Deutschen und den Schweizern passiert? Statt ~6 Std. Fahrt waren es immerhin 12 Std.!!!

Was ist mit unseren Idealen? Sauberkeit, Pünktlichkeit, Ordnung etc….??

Ich gebe zu ich bin immer noch verwirrt ob dieser Gelassenheit!
Denn schon beim 2.Stopp erwartete ich Wutanfälle und Beschwerden. Aber nichts dergleichen geschah!????

ResummeNatürlich, konnten die Bahnarbeiter das Lager wieder einbauen. Natürlich gab es keine Verletzten und natürlich kamen alle wieder heil zurück von dieser erlebnisreichen und eindrucksvollen Reise!

Auf dieser Fahrt haben wir alle viel gelernt, viel erlebt und viel gesehen.
Mein Respekt gilt den fleißigen, geschickten und immer bemühten Bahnarbeitern, die alle noch so großen Probleme perfekt und routiniert und schnell meisterten!
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Und doch …. es war der rumänische Lehrer!
Der Lehrer war der einzige der sich plötzlich und völlig unerwartet, zwar kurz aber sehr heftig aufregte. Einen roten Kopf bekam und furchtbar laut brüllte, dass er wirklich nie, nie, nie mehr einen Ausflug mit dieser Bahn machen wird! Fassungslos haben ihn alle angestarrt!
Er sah unsere Blicke, verstummte, setzte sich nieder und stimmte wieder in die Gesänge seiner Schüler ein.

Dieses Tagebuch wurde mir freundlicherweise von Ingrid Roggenstroh (Kontakt = mailto:i.roggenstroh@gmail.com) Verfügung gestellt, und ich bin überzeugt, hier einen positiven Beitrag geleistet zu haben.

> wir im Westen werden uns mit der EU-Erweiterung noch an andere Formen gewöhnen müssen!

Marco Schulti

Mittwoch, 9. Juli 2008

Waldbahnen in Rumänien

Waldbahnen in Rumänien vom 11. Oktober bis 18. Oktober 2008
Gruppenreise zu den schönsten und bekanntesten Waldbahnen Rumäniens: Industriebahn von Brad,
Waldbahn Covasna - Comandau und
Waldbahn von Viseu de Sus ins Wassertal
http://www.wassertalbahn.ch

Regelspur-Sonderfahrten mit dem Malaxa-Triebwagen von Arad nach Brad und zurück sowie mit dem ex-SNCF-Triebwagen von Brasov nach Covasna und zurück.Besuch des Dampflok-Ausbesserungswerkes in Cluj Napoca sowie des Eisenbahnmuseums in Sibiu.Oldtimer-Straßenbahnfahrt in Arad.

Gruppenreisen mit Schwerpunkt für Eisenbahninteressierte

Die ist ein Reisetip wo ich gerne unterstütze...........
Die Reise kann bei Bahntouristik gebucht werden;
http://www.bahntouristik.de/cms/index.php?cms_p=9&cms_c=69&cms_a=69&reise=650&topic=9

mit bester Empfehlung
Marco Schulti

Montag, 2. Juni 2008

Reiseland Rumänien

Reiseland RumänienKreativität in Holz und Trachten widerspiegelt, Ein einzigartiger Lebensstil, Eine Folklore-Erbschaft, Ausflüge in den Tälern, Sighetu Marmatiei, Sommervergnügen, Bäume und Wildblumen,

Ausflüge in Maramures
Barsana - Monastery Eine alte Einrichtung der Maramures Grafschaft, das Dorf von Barsana ist eine wichtige touristische Anziehung dieses Bereichs einer seltenen Schönheit.
Bogda Voda - Die Hölzerne Kirche Str. Nicholas' Kirche datiert von 1718 und gilt ein wichtiges als historisches und kunstdenkmal und ist ein Teil des UNESCO Universalität Erbes.
Bogdan Voda - Das Dorf Ein historischer Platz als Voievode Bogdan verließ von hier in Richtung zu Moldavia, um die Grundlagen dieses mittelalterlichen Zustandes von Rumänien zu legen. Ein Ort einer speziellen historischen Bedeutung das Dorf von Bogdan-Voda wurde ursprünglich ` Cuhea` genannt und war Voievode Bogdan`s Wohnsitz (er war der, wer gegen König Louis das große von Ungarn sich auflehnte, die Karpaten 1359 kreuzte und den unabhängigen Feudalzustand von Moldavia werden seine erste Lehre herstellte)
Borsa - Der Erholungsort Ein berühmter Erholungsort in der Maramures Grafschaft, Borsa versieht die Touristen mit dem idealen Service
Sapanta - Allgemeine Informationen Es ist eins der bekanntesten Dörfer in Rumänien und auswärts; das erste dokumentiert das Bestätigen seines Bestehens erschien 1199. Es ist 20 Kilometer weit von die geographische Mitte von Europa.
Sapanta - Der Lustige Graveyard Sapanta ist einer der berühmtesten Plätze in Transylvania und in Rumänien außerdem. Hier kann man einen einzigartigen Graveyard auf der ganzen Erde finden wegen der Beschreibungen auf den Finanzanzeigen.
Viseu de Sus - Allgemeine Informationen Das Dorf von Viseu de Sus, der vor langer Zeit "Intre Rauri" angerufen wurde, wird zwischen den Maramures Bergen im Norden-Norden-Westen aufgestellt, den es mit Ukraine und den Rodna Bergen im Südosten teilt. Das erste dokumentiert das Bestätigen seines Bestehens erschien in 365 in einer Arbeit, die "die Maramures Diplome von Ioan Mihali von Apasa" genannt wird.
Viseu de Sus – die Griechisch-Katholische hölzerne Kirche Die Kirche wird in der Mitte des Dorfs, Recht nahe der orthodoxen Kirche aufgestellt.Es wurde 1600 gegründet. In 1948 wurde die Kirche ein Zustand und die Eigenschaft der orthodoxen Kirche.
Viseu de Sus – « Mocanita » - der kleine Dampfmaschine Zug Mocanita` ist nicht ein Platz, da es leicht geglaubt werden könnte, aber ein kleiner Dampfmaschine Zug fast 100 Jahre alt.

Viel Spass auf Ihrer nächsten Reise in Rumänien
Marco Schulti

Donnerstag, 15. Mai 2008

Geheimnisvolles Rumänien

Geheimnisvolles Rumänien
Maramures pur / grosse Tour durch eine zauberhafte Landschaft



Rumänien fasziniert. Zwei Flugstunden von Westeuropa entfernt, befindet man sich in einer anderen Welt - und doch zu Hause.
Reise in die Vergangenheit - Warum denn bloß Maramures? Maramures in Nordwesten gelegen, ist sicher die ursprünglichste Region Rumäniens. Hier messen die Uhren nicht die Zeit, sondern die Ewigkeit; zumindest wird das über dieses malerische Fleckchen gesagt.
Beim Stichwort Rumänien denkt man an die malerischen Gebirgsketten der Karpaten, an das Schwarze Meer und an das Donau-Delta, aber auch an die alten Traditionen in den Dörfern der Maramures und Siebenbürgens. Rumänien ist urwüchsig und touristisch nicht auf Hochglanz poliert. Hier leben gastfreundliche Menschen unterschiedlichster Kultur und Herkunft unter einem Dach.Zahlreiche kunsthistorische Kostbarkeiten liegen inmitten wunderschöner Landschaften und verstecken sich in allen Teilen Rumäniens. Es wäre eine Sünde, achtlos an ihnen vorbei zu fahren. Nehmen Sie die Zeit, die schönsten Kirchen, Burgen und Klöster zu besuchen. Verschiedene Touren führen in Gebiete, wo es vorkommt, als sei die Zeit stehen geblieben. Glück für die Natur und Balsam für die Seele! Sie erleben reizvolle Täler, Klammen, Wasserfälle und Flüsse in unberührter Natur und können von den Gipfeln der Karpaten die uns umgebende Bergwelt bewundern. Einen Hauch von Zigeunerromantik erleben Sie bei einer Kutschfahrt mit dem Pferdewagen durch urwüchsige Dörfer und malerische Landschaften.
Aber auch die Fahrt mit der Eisenbahn auf alten Gleisen im Anina-Gebirge und mit der dampfenden "Mocanita" durch das Wassertal sind unbestrittene Höhepunkte. In der waldreichen Gegend (Waldkarpaten) bestimmt der Baustoff Holz immer noch das Bild der Dörfer; pittoreske Häuser aus mächtigen Eichenbalken, beeindruckende hölzerne Kirchen und kunstvoll geschnitzte Holztore zeugen von den über Jahrhunderte entwickelten handwerklichen Fähigkeiten der Einwohner. Die Maramureser sind auch sehr stolz auf ihre Trachten und Traditionen aber auch ihre Gläubigkeit, die sie von Generation zu Generation bis auf den heutigen Tag weiter gegeben haben.
Die Region Maramures reicht bis zur ukrainischen Grenze und umfasst 6.300 km2 mit ca. 550.000 Einwohnern. Das Gebiet dehnt sich 160 km von Westen nach Osten und 60 km von Norden nach Süden aus. Das Klima ist mit 140 Regentagen im Jahr zwar sehr niederschlagsreich, jedoch ist das Wetter in den Sommermonaten recht sonnig und warm, gemäßigt kontinental eben.

Mein Tipp: erleben Sie die Naturschönheiten eines neuen EU-Landes !

Marco Schulti

Samstag, 19. April 2008

Mit dem Lift ins Skigebiet

Die Karpaten
Die rumänischen Karpaten mit ihren dichten Wäldern erinnern an Voralpengebirgslandschaften.Die Karpaten erstrecken sich auf einem Drittel der Oberfläche Rumäniens, zumal sie, nach den Alpen, die zweitgrößte Gebirgskette Europas darstellen, beeindrucken sie nicht weniger durch ihre Pracht. Sie sind in drei Gruppen aufgeteilt.
Die erste Gruppe stellen die Ostkarpaten dar, die sich von der nord-westlichen Grenze bis zum Prahova-Tal erstreckt. Eine Besonderheit dieser Gruppe ist die Tatsache, daß hier die längste Gebirgskette vulkanischer Herkunft aus Europa zu finden ist, und zwar, die Gebirge Oas, Gutai, Tibles, Calimani, Gurghiu, Harghita, Bodoc und Baraolt.
Die zweite Bergkette, die Südkarpaten, erstreckt sich zwischen dem Prahova-Tal und den Tälern der Flüsse Timis und Cerna. Das Hauptkennzeichen dieser Gruppe sind die höchsten Gipfeln Rumäniens, welche 2500 m überschreiten (der Gipfel Moldoveanu aus dem Fogarascher Gebirge 2544 m, Negoiu 2535 m, Parangu Mare 2519 m, Peleaga 2509 m, Omu 2505 m).
Die Westkarpaten erstrecken sich im Westen des Landes, zwischen der Donau im Süden und dem Somesch Fluß im Norden. Sie sind, unter anderen, durch die berühmten Höhlen von Scarisoara bekannt.


Skigebiet im Naturschutzgebiet von Borsa

Wintersport im Rodna-Gebirge

Das Resort, mit eingerichteter Skistation in den Karpaten, liegt im Rodnei-Gebirge (Orientali Karpaten) im Kreis Maramures, in einem Bereich, eine einzigartige Schönheit, die seine Traditionen bewahrt hat. Schneeferien in Rumänien, und Skifahren ist eher ein alter habbit, wie es hier vorgestellt wurde im späten 19. Jahrhundert. Die Pisten erreichen eine Höhe 1200-1500 m, mit einer natürlich vorkommender Skisprungschanze (50 m hoch), einzigartig in Europa. Subalpines Klima mit einer durchschnittlichen Temperatur von Januar -7 ° C und eine durchschnittlicher Schneehöhe von 50 cm. Von anfang Dezember Schnee, dauert in der Regel bis April. Mit Après-Ski darf man dort allerdings nicht rechnen, wohl aber mit bodenständiger Behaglichkeit. Auf dem Weg zur Skiabfahrt glitzerten Tannenäste in der Sonne wie mit Diamanten geschmückte Geschmeide.

Sonntag, 16. März 2008

ORTHODOXE OSTERN IN DER MARAMURES

Die Maramures ist Südosteuropas letzte intakte Kulturlandschaft.
Bis hoch hinauf in die Berge, die mit dem "Pietrosul" über 2.300 Meter erreichen, wird noch großflächig Heu- und Schafwirtschaft betrieben. Diese leicht zugängliche und bisher fast noch unberührt gebliebene "Toscana" Rumäniens ist ein wahres Wanderparadies. Die malerisch in den Tälern liegenden, traditionsreichen Dörfer sind unverwechselbar in Rumänien geblieben. Genau wie ihre gastfreundlichen Bewohner. Wandern sie vorbei an berühmten wie imposanten Holzkirchen, Klöstern und Holztoren. Lassen sie sich von Jahrhunderte alten Bräuchen der Bewohner begeistern.Wandern sie abseits ausgetretener Wege durch intakte Natur und begegnen sie gastfreundlichen Bauernfamilien in der wohl reizvollsten Kulturlandschaft Rumäniens. Bestaunen sie ihre traditionellen Bräuche und archaisch anmutende Lebensform, ihre berühmten Holzkirchen und Holztore – jene "Zivilisation aus Holz", die die Region in ganz Europa bekannt gemacht hat. Fahren Sie mit der letzten originalen Dampflok- Waldbahn in eines der romantischsten Täler der Maramures. Erwandern sie gemeinsam mit uns ein abgeschiedenes und nur zu Fuß zu erreichendes, ruthenisches Minderheiten-Bergdorf. Genießen Sie entspannte Abende im schönen Weintal bei schmackhaftem Essen, anregender Unterhaltung und stimmungsvollem Feuer.

Bildergalerie von der Provinz Maramures; Vischeu de Sus und Waldbahn;
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.607791572634931.1073741840.586717904742298&type=3

Marco Schulti