Dienstag, 9. Dezember 2008

Skigebiet von Borsa


Skigebiet im Naturschutzgebiet von Borsa

Wintersport im Rodna-Gebirge


Das Resort, mit eingerichteter Skistation in den Karpaten, liegt im Rodnei-Gebirge (Orientali Karpaten) im Kreis Maramures, in einem Bereich, eine einzigartige Schönheit, die seine Traditionen bewahrt hat. Schneeferien in Rumänien, und Skifahren ist eher ein alter habbit, wie es hier vorgestellt wurde im späten 19. Jahrhundert. Die Pisten erreichen eine Höhe 1200-1500 m, mit einer natürlich vorkommender Skisprungschanze (50 m hoch), einzigartig in Europa. Subalpines Klima mit einer durchschnittlichen Temperatur von Januar -7 ° C und eine durchschnittlicher Schneehöhe von 50 cm. Von anfang Dezember Schnee, dauert in der Regel bis April. Mit Après-Ski darf man dort allerdings nicht rechnen, wohl aber mit bodenständiger Behaglichkeit. Auf dem Weg zur Skiabfahrt glitzerten Tannenäste in der Sonne wie mit Diamanten geschmückte Geschmeide.
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Hier und da gibt es auch einen Ausblick auf den Pietrosul Rodnei <2303>, seinen von der Sonne majestätisch vergoldeten Gipfel. Majestätisch, da er etwas abseits von dem Hauptkamm liegt und so noch grösser und imposanter erscheint, als er schon ist.Rodnai Gebirge, ein Rundblick: Unter uns liegen Borsa und das Wischau-Tal, das die nördliche Grenze zwischen dem Rodna- und dem Maramures-Gebirge bildet; im Hintergrund die felsige Toroiaga (1931 m), der Cearcánu (1849 m) und hinter dem Fichtenwald der Prislop-Pass. Dann der breite Rücken des Gárgáláu (2195 m), schliesslich die Cimpoiesu-Spitze (1942 m), der Galatu-Gipfel (2048 m) und weiter in der Runde die Piatra Rea, die Buza Dealului (dahinter die Gipfel der Puzdrele - 2194 m) und der den Kreis schliessende Pietrosul, der höchste Gipfel des Rodna-Gebirges.Wegbeschreibung:
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Das Resort kann erreicht werden, über den Weg DN18 oder DN17, oder mit dem Zug bis Viseu de Sus, wo man auf den Bus wechselt und bis Borsa fährt. Immer schön der Bergstrasse DN 18 hoch, dem Lauf des Borsa-Baches folgend zu den Wintersport-Möglichkeiten von Borsa (am Maramures).

Text von Gerald Schlapak, mit freundlicher Genehmigung

my FOTOGALERIE von Maramures/Romania;
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.607791572634931.1073741840.586717904742298&type=3

Marco Schulti
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Montag, 1. Dezember 2008

Mehr als Dracula und Walachei

Webblog von November 2007


Anfang des Jahres 2007 traten Bulgarien und Rumänien als 26. beziehungsweise 27. Land der Europäischen Union bei. Doch immer noch sind beide Staaten für den Durchschnitts-EU-Bürger die großen Unbekannten. Schade eigentlich, denn das rumänische Sibiu als europäische Kulturhauptstadt 2007 liefert einen guten Grund, mal dorthin zu fahren. Wenn Sie sich vorher noch rasch informieren wollen, hätte ich eine prima Empfehlung für Sie: das von der Historikerin Hilke Gerdes geschriebene Buch „Rumänien“. Letzten Monat ist es im kleinen, aber feinen Ch. Links Verlag erschienen. Was die Autorin gut herausarbeitet, sind die Gegensätze dieses Landes: So müssen die Rumänen mit durchschnittlich 300 Euro im Monat auskommen – bei Supermarktpreisen fast so teuer wie bei uns.

Das Straßenbild ist – vor allem im Nordosten mit seinen vielen Pferdefuhrwerken und 70er Jahre-Autos der Marke Dacia – recht antiquiert, doch liegen die wirtschaftlichen Zuwachsraten jährlich um die sieben Prozent. Zwar wird nicht zuletzt wegen der Touristen der Dracula-Kult gepflegt, andererseits ist die Schulbildung ausgezeichnet, und fast jeder Rumäne spricht mindestens eine Fremdsprache. Kein Wunder, dass um Bukarest und andere große Städte herum Hightech-Zentren mit zahlreichen ausländischen Investoren entstanden sind.
Letztere bedeuten für das Land Fluch und Segen zugleich: Mit den Löhnen in den Ballungszentren steigen die Preise, viele Konsumgüter – nach den Jahren der Entsagung unter kommunistischer Herrschaft endlich überall zu haben – sind nur noch für die Besserverdienenden erschwinglich, gute rumänische Produkte wie der unverwüstliche
Dacia oder das einheimische Obst und Gemüse werden bald vom Markt verdrängt werden. Ob die schöne Natur in entlegenen Gebieten wie Maramures oder der Bukowina erhalten bleibt, steht in den Sternen.
Bis dahin sollten Sie es aber nach Rumänien geschafft haben. Es lohnt sich, denn das Land bietet, wie Hilke Gerdes im Untertitel ihres Buches versichert, mehr als Dracula und Walachei.
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Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de

Autor von Small-Talk-Themen.de

Marco Schulti


Montag, 24. November 2008

Rumänien, für alle Leute

Rumänien, für alle Leute, die vom Massenurlaub die Nase voll haben.

Egal welche Jahreszeit Sie wählen, Rumänien ist wirklich immer erste Wahl.
Sie liegen am Schwarzen Meer in der Sonne und relaxen, Sie bevorzugen kulturelle Unternehmungen, z.B. in Siebenbürgen, Sie gehen zum Ski fahren in die Karpaten, Sie wollen ausgedehnte Wanderungen unternehmen oder ist Ihnen lieber eine Bootsfahrt im Donaudelta. Rumänien ist die Garantie für Aktivitäten jeglicher Art.

Ihre Reiseplanung hängt ganz davon ab was Sie jetzt machen wollen:
Ein Badeurlaub am Schwarzen Meer, sonnen und relaxen in seiner schönsten Form, die beste Zeit dafür sind die Monate zwischen Juni und September.

Ein einzigartiger Winterurlaub wo Sie zum Ski fahren in Maramures (Borsa), oder in die Karpaten, Siebenbürgen reisen, die beste Zeit ist zwischen Weihnachten und März.

Bevorzugen Sie den Frühling oder den Herbst, dann unternehmen Sie am besten eine Rundfahrt durchs Land, ich empfehle eine Reise, wo Sie sich mehrere Städte anschauen. Diese Jahreszeiten sind daür besonderst geeignet.

Oder schauen Sie sich einfach mal die Hauptstadt an, Bukarest zeigt sich von Frühling bis Herbst von seiner attraktivsten Seite, aber auch im Winter hat Bukarest seinen eigenen Charme. Kehren Sie in die gemütlichen Restaurants ein und genießen die einzigartige gute Küche Rumäniens. Oder besuchen Sie die Oper, oder ein Konzert.

Marco Schulti

Dienstag, 18. November 2008

Community of Romania

Community of Romania

Im Internet sind die Community sehr beliebt und aktuell.
Hier eine kleine Auswahl von mir empfohlenen Internetlinks:
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- Ein Reisecommunity von Reisen.de:
http://www.reisen.de/groupforum/show/group/49839
- Mein Reiseblog über Rumänien: http://www.reisen.de/blog/blog/BlogId/184/NickName/schulti01
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- Faceboock Community über Rumänien:
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Eine sehr interessante Bildergalerie ist unter der Gruppe
diese Bildergalerie besteht aus über 800 Fotos……
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Artikel von Hilke Gerdes; Hilke Gerdes ist Lektorin. Sie hat Kunstgeschichte in Berlin, Rom und Washington studiert. Von 2003 bis 2006 lebte sie in Bukarest, dann kam sie nach Berlin zurück.
Webblog; http://www.perlentaucher.de/ptautoren/46/1.html
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Rumänien-Reiseberichte von Daniel Matuschek


viel Spass wünscht ......
Marco Schulti

Samstag, 1. November 2008

Ein Hauch von Freiheit und Abenteuer

Ein Hauch von Freiheit und Abenteuer!

Rumänien, auf Entdeckungsreise in einem Land voller Vielfalt und einem unglaublichen Nebeneinander von Dingen und Zuständen. Einmal Urlaub in Rumänien, und Sie werden die Erfahrung erleben, Rumänien hat tausend Gesichter und Gegensätze.
Jeder der dieses Land bereist hat, ob mit dem Auto, Zug, Bus oder Flugzeug wird von einem völlig anderem Land berichten, das er gesehen hat. Wer einmal die Möglichkeit hatte mit dem Fahrrad, zu Fuß mit dem Rucksack oder dich nimmt ein Bauer auf seinem Pferdefuhrwerk mit, jeder wird wiederum ein total anderes Rumänien entdecken und von Dingen berichten die kaum zu glauben sind.
Urlauber und Reisenden aus dem Westen gebe ich einen guten Rat: Erleben Sie Rumänien ganz langsam, so wie wenn Sie zu Fuß wären, damit Sie die Augen richtig auf Wanderschaft schicken können. Sie werden die wunderbaren Schönheiten dieses Landes nur so erkennen können, die in jeder Richtung und in jeder Ecke darauf warten von Ihnen entdeckt zu werden.
Reisen Sie nach
Transilvanien und wandern mit dem Rucksack durch die Karpaten oder noch besser besuchen Sie das Schwarze Meer mit seinem atemberaubenden Donaudelta. Besorgen Sie sich hier ein Kanu und wagen eine Kanufahrt im Delta, die Sie nie vergessen werden. Natürlich ist das Schwarze Meer für mich immer auch ein entspannender Badeurlaub mit ausgiebigen Sonnenbaden, mit der Familie gewesen.
Oder wenn Sie ein Pferdeliebhaber sind, schauen Sie sich nach einem Pferd um und reiten durch die schönen Landschaften. Erkunden Sie mutig die umliegenden Dörfer und haben Sie keine Scheu vor den Menschen dort. Es wird Ihnen eine Freundlichkeit entgegen kommen, die vom Herzen ausgeht.
Nur so habe ich erfahren können, wie frischer Schafskäse mit Mamaliga wirklich schmeckt. Mischen Sie sich einfach unters Volk, gehen Sie auf festliche Veranstaltungen und sehen Sie wie man in Rumänien einen Sirba tanzt, wie gelacht, gefeiert, gesungen und getrunken wird. Dann werden Sie mir auch zustimmen das die Rumänier das heute noch am Besten können. Ich rate Ihnen, reisen Sie nach Rumänien und Sie werden was erleben und noch Jahre davon erzählen. Das garantiere ich Ihnen!
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Text aus dem Webblog von Gerald Schlapak
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mit bester Empfehlung
Marco Schulti

Samstag, 27. September 2008

Land und Leute von Maramures

Land und Leute von Maramures / Marmarosch
In rumänischen Touristenführern findet der Interessierte oft nur wenig detailierte Hinweise über die Maramures. Meistens wird ihm prophezeit, daß er "als Tourist" kommen, und "als Freund" die Maramures verlassen wird. Zum Glück erschien das sehr empfehlenswerte Buch von Michael Schneeberger und Frank-Michael Lange "Die rumänischen Waldkarpaten" im Schelzky und Jeep Verlag, Berlin.
Die Einwohner - fast ist man versucht zu sagen - die "Ureinwohner" sind alles andere als weltgewandte Menschen. Mit eigenen Augen hat kaum jemand fremde Länder, geschweige denn andere Kontinente geschaut. Trotzdem scheinen die Menschen, denen man übrigens auf Schritt und Tritt begegnet, schon alles über den Fremden zu wissen. Schon wer geringe Kenntnisse über Land und Leute mitbringt, wird von ihnen begeistert und außergewöhnlich gastfreundlich aufgenommen werden.
Wanderungen für jeden Schwierigkeitsgrad halten die umliegenden Berge bereit. Aus ihnen fließen ungezählte Mineralquellen, die nicht nur durstige Wanderer, sondern auch potentielle Investoren interessieren müßten. Selbst für Freunde der Alpinistik ist gesorgt, denn das Rodnagebirge beweist jährlich mit neuen, oft tödlich Verunglückten seine Wildheit. Wem das trotzdem noch nicht ausreicht, der kann sich in unberührten Höhlen verlaufen oder einen Bären jagen, bzw. sich von ihm jagen lassen!
Manchmal ist es sogar gefährlicher, an einer Zugfahrt teilzunehmen. Für Entgleisungen, sechs Tage in der Woche, sorgt das CFF-Personal der Waldeisenbahn von Oberwischau/Viseu de Sus.
Ethnographen, Geologen, Ornithologen, ja selbst Meterologen können ihren Feldforschungen nachgehen und Freunde kulinarischer Genüsse neue, deftige Gaumenfreuden entdecken. Schon nach kürzester Zeit liegen beim Besucher verschüttet geglaubte Lebensinstinkte frei. Wer dann immer noch keinen Zugang zu Land und Leuten gefunden hat, dem kann man nur wünschen, einem jener Zipser über den Weg zu laufen. Spätestens dann wird er für den Rest seines Lebens die Marmarosch nicht mehr vergessen!


Leben ist für die Menschen der Marmarosch, unabhängig ihrer jeweiligen Konfessionen oder Nationalitäten, immer auch der Kampf ums Überleben gewesen. Daran wird sich sobald nichts ändern. Bauernwirtschaft, im Stil der Einfelderwirtschaft, kann sicher Maisbrei und ab und zu ein Stück Fleisch auf den Tisch zaubern, aber zu Wohlstand ist auf diese Weise selten jemand gelangt.
Die Zipser machen da auch keine Ausnahme, jedenfalls die, die ihrer Heimat bisher treu geblieben sind.
Um diesen Zustand abzumildern, entstanden Strukturen, die sich in den Jahrzehnten gemeinschaftlicher Not herausbilden mußten. In Oberwischau mußten sich alle Volksgruppen miteinander arrangieren, ob sie nun wollten, oder nicht. Anders wäre kein Zusammenleben möglich gewesen.
Was die Menschen verbunden hat, ist der Glauben, dass Fundament ihres Lebens. Was sie gemeinsam interessiert, und zu einer Kommunikationsform spezieller Art geworden ist, ist ihr Aberglaube. Was sie alle beschäftigt, das sind ihre Bräuche, ihre aufregende Art und Weise Geschichten zu erzählen, und Feiertage zu feiern. Was sie voneinander lernen und mit Freude weitergeben, sind ihre Talente beim Präparieren der Vorräte, dem Schlachten und Schnapsbrennen. Sogar dem Tod treten sie geschlossenen entgegen.

Wenn man heute von der deutschen Minderheit Rumäniens, den sogenannten Rumäniendeutschen, spricht, so bezieht man sich meistens auf die Siebenbürger Sachsen und Banater sowie Sathmarer Schwaben. Dabei gibt es noch eine Vielzahl weiterer, zahlenmäßig kleinerer deutschsprachiger Bevölkerungsgruppen - Landler, Deutschböhmen, Steier, Batizer und die Zipser in der Marmarosch.Schon Anfang des 12. Jahrhunderts kam eine bedeutende Zahl deutscher Siedler in diese abgelegene Bergwelt. Sie gründeten Bergwerkstädte und es wird vermutet, daß schon 1143 deutsche Bergleute in Oberwischau/Viseu de Sus und Pfefferfeld/Baia Borsa angesiedelt worden sind, um den Erzbergbau in diesem Teil der Maramures zu begründen. Diese Urahnen der heutigen Zipser bezeichnet man auch als Zipser Sachsen, da auch sie, wie die Siebenbürger Sachsen als "hospites" ("Gäste" des Königs) und "saxones" (Sachsen) geschickt wurden. Die Zipser beziehen sich namentlich auf sie, obwohl sie viel später einwanderten.
Die erste Erwähnung Oberwischaus am Wasserfluß geht auf das Jahr 1362 zurück. Vierhundert Jahre später trafen erneut deutsche Einwanderer im Wischauer Land ein, sie kamen aus Deutsch-Mokra in der Karpatenukraine. Selbst die Namen dieser Holzfäller sind überliefert (Franz Pfifferling, Joseph Grenzer, Johann Reißenbichler, etc.).
Die erste große Ansiedlerwelle traf 1778 in Oberwischau ein. Es kamen 25, meist sehr kinderreiche Familien aus Gmunden. Schon 1785 folgten weitere Familien aus Bad Ischl, Ebensee und Umgebung. Die Einwanderung der eigentlichen Zipser Sachsen begann zwischen 1796 und 1798, als die Preßburger (heute Bratislava) Behörden Arbeiter aus verschiedenen Ortschaften der damaligen Oberzips - Gemeinden um Käsmark (Kezmarok), Leutschau (Levoca) und Deutschproben (Nemecke Pravno), sowie aus Pudlein und Lublin (Ostpolen) nach Oberwischau schickten.
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Marco Schulti

Samstag, 30. August 2008

Wiederaufbau; Es geht los....

Wiederaufbau; Wassertalbahn
Pressemeldungen von der http://www.wassertalbahn.ch

Mittwoch 27. August 2008
Jetzt geht's richtig los! Nach der vom Verein initiierten (und bezahlten!) Instandsetzung des unterspülten Gleisabschnittes bei "Fabrica 3", welche die "fremde" Brigade der CFI Brad als "Sturmtrupp" innert 5 Tagen bravourös abschloss, wollten die lokalen Verantwortlichen sich nicht länger blamieren: Die RGHolz begann endlich auch mit dem Wiederaufbau, die Ehre der Maramures war herausgefordert. Fieberhaft wird an der bös zerstörten Kurve oberhalb von Valea Scradei gearbeitet, und täglich jeweils um 7 und gegen Abend fahren die Arbeitszüge zur Baustelle bei Km 8 (Mitfahrt gratis, aber Spenden willkommen!). Zur Freude der Touristen wird freitags und samstags die "Krauss" 763.193 eingesetzt - wenn sich genügend Dampf Interessierte anmelden, auch an anderen Wochentagen.
Michael Schneeberger, Viseu de Sus, 26. August 2008


Montag, 18.August 2008
Wiederaufbau : Es geht los....Montagmorgen 18.August 2008 war es soweit; unter der Leitung von Georg Hocevar packte eine Brigade von der CFI Brad erstmals zu: Das bei "Fabrica 3" (Km 5) teilweise über dem Abgrund hängende, unterspülte Gleis wurde Meter um Meter in Richtung Berg auf soliden Untergrund gerückt. Das dabei vorgelegte Arbeitstempo lässt hoffen, bis Ende Woche diesen Abschnitt (und damit auch bis Valea Scradei!) wieder befahren zu können.
Michael Schneeberger, Viseu de Sus, 18.8.2008
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Samstag, 16.August 2008
Krauss 763.193 fährt - Wiederaufbau beginnt!Obwohl hinter den Kulissen immer noch politisch verhandelt wird, Wer Wieviel und Wann für den Wiederaufbau bezahlt, ist der Bann gebrochen:Am Donnerstag 14. August bewegten sich erstmals wieder Räder auf der Wassertalbahn! Die "Krauss" 763.193 fuhr mit dem einzigen in Viseu de Sus verbliebenen ex WAB-Personenwagen bis vor "Fabrica 3" vor Valea Scradei, wo wegen der unterspülten Strecke Endstation war. Vorläufig; denn bereits am Montag 18. August beginnen hier die ersten Arbeiten. Das Gleis wird Richtung Berg verschränkt und stabilisiert. Ende nächster Woche sollte dieser Abschnitt provisorisch repariert sein, womit die Bahn über Valea Scradei hinaus bis Km 8 wieder befahrbar ist. Auf Anmeldung (spätestens am Vorabend) und sicher jeweils Freitag und Samstag fährt die 763.193 einen "Baustellen-Touristenzug" - die Mitfahrt ist gratis, Spenden für den Wiederaufbau aber hochwillkommen.Nebenbei: Der Wiederaufbau bei "Fabrica 3" wird vollumfänglich Vom Verein "Hilfe für die Wassertalbahn" finanziert. Ein grosses Dankeschön allen bisherigen Spendern!
Michael Schneeberger, Viseu de Sus

Dienstag 29. Juli 2008, Pressemitteilung
Hochwasser Valea VaseruluiNachdem in der Maramures schon in der vergangenen Woche überwiegend regnerisches Wetter herrschte, erzeugten die sintflutartigen Niederschläge (Gewitter) ab Samstag Mittag 26. 07.2008 ein verheerendes Hochwasser im Valea Vaser. Davon überrascht wurde auch ein mit Dampflok geführter Touristenzug auf seiner Rückfahrt von Faina nach Viseu de Sus. Kurz vor der Station Bardau blieb die Komposition im Geröll eines Seitenbaches stecken. Die ca. 160 Fahrgäste (darunter auch viele Ausländer) wurden - begleitet vom Zugpersonal – in die nächstgelegenen Cabanas (Bardau, Cozia, Faina) geleitet, wo sie übernachten mussten.Ein aus Grenzpolizei, Feuerwehr, Armee, Sanitätspolizei (wer noch?) zusammengesetzter Krisenstab begann unverzüglich, die Hilfe zu organisieren. Prioritär war die Versorgung der Eingeschlossenen mit Lebensmittel und Medikamente; gleichzeitig lief die Evakuierung (Hubschrauber, Feurwehr etc.) insbesondere von Kindern und älteren Menschen an. Bis Montag 28. Juli konnten alle Touristen evakuiert werden, niemand kam zu Schaden. Die Organisation der Hilfe, auch für die lokale Bevölkerung, funktionierte gut. Viele Touristen haben sich persönlich für die Rettung und die gute Betreuung bedankt.Die Naturkatastrophe war NICHT vorhersehbar. Bis Samstag Mittag gab es keine Anzeichen, dass der Wasserfluss dramatisch ansteigt. Die sintflutartigen Gewitterregen - sie dauerten mehrere Stunden an! - waren ein Jahrhundertereignis.Die Schäden an der Bahnstrecke sind sehr gross. Zahlreiche Brücken sind zerstört, viele Gleisabschnitte unterspült oder weggerissen. Betroffen ist auch die Strasse von Viseu de Sus nach Valea Scradei und Valea Pestilor, welche bis auf weiteres nicht befahrbar ist. Von Seiten der Bahngesellschaft, des Naturparks „Muntii Maramuresului“ und der lokalen Behörden besteht der Wille, die Waldbahn von Viseu de sus (die letzte Waldbahn Rumäniens!), nicht zuletzt wegen ihrer touristischen Bedeutung, wieder aufzubauen. Für diese schwere, mit sehr hohen Kosten verbundenen Arbeit hofft man auch auf Hilfe aus dem Ausland. Bereits ist Unterstützung aus der Schweiz und Deutschland zugesagt worden. Die Organisation des internationales Hilfsprojekt zum Wiederaufbau der Waldbahn Viseu de Sus läuft in diesen Tagen an.


Sonntag, 27.Juli 2008
Wassertalbahn grösstenteils zerstört. Nach lang anhaltenden, extremen Niederschlägen in Nordrumänien ist auch die Wassertalbahn schwer betroffen: Das plötzlich einsetzende Hochwasser überraschte auch einen gut besetzten Touristenzug, welcher im unberührten Karpatental eingeschlossen wurde. Lokomotive 764.421 musste - teilweise in Schlamm und Geröll - oberhalb von Bardau stehengelassen werden. Unter extrem schwierigen Bedingungen versuchten Fahrgäste und Zugpersonal rettende Unterkünfte oder die ca. 25 Km entfernte Stadt Viseu de Sus zu erreichen. Dies schafften nur Wenige; z.Zt. (Sonntag 27.07.2008, 17:00) sind immer noch über 100 Touristen (darunter auch deutsche Urlauber) von der Umwelt abgeschnitten. Die rumänischen Behörden schickten Soldaten, Grenzpolizei und Feuerwehrleute mit Proviant und Medikamenten zu Fuss hinauf ins Tal. Die Rettungsaktionen gestalten sich sehr schwierig, weil mehrere Brücken weggespült sind und der Fluss immer noch sehr viel Wasser trägt. Mittlerweile ist auch ein Armee-Hubschrauber für die Evakuierung im Einsatz. Touristen kamen keine zu Schaden.Die Schmalspurbahn ist auf weiten Abschnitten völlig zerstört. Die Schäden an der Strecke sind schlimmer asl beim letzten grossen Hochwasser im Jahre 2001. Neben dem Touristenzug sind auch ein dieselbespannter Produktionszug, ein Triebwagen und mehrere Draisinen durch weggeschwemmte Brücken und Gleisabschnitte isoliert. Ob und wie ein Wiederaufbau stattfindet, ist noch offen. In den nächsten Wochen wird aber mit Sicherheit kein Zugbetrieb möglich sein.
Michael Schneeberger, Viseu de Sus, 27.Juli 2008
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Samstag 26.Juli 2008
Schwere Unwetter in Viseu de Sus und Umgebung. Strecke der Wassertalbahn an mehreren Orten unterspült oder weggerissen. Zur Zeit ist der Betrieb bis auf weiteres auf der ganzen Strecke eingestellt.

Verantwortlicher
Marco Schulti