Montag, 2. Juni 2008

Reiseland Rumänien

Reiseland RumänienKreativität in Holz und Trachten widerspiegelt, Ein einzigartiger Lebensstil, Eine Folklore-Erbschaft, Ausflüge in den Tälern, Sighetu Marmatiei, Sommervergnügen, Bäume und Wildblumen,

Ausflüge in Maramures
Barsana - Monastery Eine alte Einrichtung der Maramures Grafschaft, das Dorf von Barsana ist eine wichtige touristische Anziehung dieses Bereichs einer seltenen Schönheit.
Bogda Voda - Die Hölzerne Kirche Str. Nicholas' Kirche datiert von 1718 und gilt ein wichtiges als historisches und kunstdenkmal und ist ein Teil des UNESCO Universalität Erbes.
Bogdan Voda - Das Dorf Ein historischer Platz als Voievode Bogdan verließ von hier in Richtung zu Moldavia, um die Grundlagen dieses mittelalterlichen Zustandes von Rumänien zu legen. Ein Ort einer speziellen historischen Bedeutung das Dorf von Bogdan-Voda wurde ursprünglich ` Cuhea` genannt und war Voievode Bogdan`s Wohnsitz (er war der, wer gegen König Louis das große von Ungarn sich auflehnte, die Karpaten 1359 kreuzte und den unabhängigen Feudalzustand von Moldavia werden seine erste Lehre herstellte)
Borsa - Der Erholungsort Ein berühmter Erholungsort in der Maramures Grafschaft, Borsa versieht die Touristen mit dem idealen Service
Sapanta - Allgemeine Informationen Es ist eins der bekanntesten Dörfer in Rumänien und auswärts; das erste dokumentiert das Bestätigen seines Bestehens erschien 1199. Es ist 20 Kilometer weit von die geographische Mitte von Europa.
Sapanta - Der Lustige Graveyard Sapanta ist einer der berühmtesten Plätze in Transylvania und in Rumänien außerdem. Hier kann man einen einzigartigen Graveyard auf der ganzen Erde finden wegen der Beschreibungen auf den Finanzanzeigen.
Viseu de Sus - Allgemeine Informationen Das Dorf von Viseu de Sus, der vor langer Zeit "Intre Rauri" angerufen wurde, wird zwischen den Maramures Bergen im Norden-Norden-Westen aufgestellt, den es mit Ukraine und den Rodna Bergen im Südosten teilt. Das erste dokumentiert das Bestätigen seines Bestehens erschien in 365 in einer Arbeit, die "die Maramures Diplome von Ioan Mihali von Apasa" genannt wird.
Viseu de Sus – die Griechisch-Katholische hölzerne Kirche Die Kirche wird in der Mitte des Dorfs, Recht nahe der orthodoxen Kirche aufgestellt.Es wurde 1600 gegründet. In 1948 wurde die Kirche ein Zustand und die Eigenschaft der orthodoxen Kirche.
Viseu de Sus – « Mocanita » - der kleine Dampfmaschine Zug Mocanita` ist nicht ein Platz, da es leicht geglaubt werden könnte, aber ein kleiner Dampfmaschine Zug fast 100 Jahre alt.

Viel Spass auf Ihrer nächsten Reise in Rumänien
Marco Schulti

Donnerstag, 15. Mai 2008

Geheimnisvolles Rumänien

Geheimnisvolles Rumänien
Maramures pur / grosse Tour durch eine zauberhafte Landschaft



Rumänien fasziniert. Zwei Flugstunden von Westeuropa entfernt, befindet man sich in einer anderen Welt - und doch zu Hause.
Reise in die Vergangenheit - Warum denn bloß Maramures? Maramures in Nordwesten gelegen, ist sicher die ursprünglichste Region Rumäniens. Hier messen die Uhren nicht die Zeit, sondern die Ewigkeit; zumindest wird das über dieses malerische Fleckchen gesagt.
Beim Stichwort Rumänien denkt man an die malerischen Gebirgsketten der Karpaten, an das Schwarze Meer und an das Donau-Delta, aber auch an die alten Traditionen in den Dörfern der Maramures und Siebenbürgens. Rumänien ist urwüchsig und touristisch nicht auf Hochglanz poliert. Hier leben gastfreundliche Menschen unterschiedlichster Kultur und Herkunft unter einem Dach.Zahlreiche kunsthistorische Kostbarkeiten liegen inmitten wunderschöner Landschaften und verstecken sich in allen Teilen Rumäniens. Es wäre eine Sünde, achtlos an ihnen vorbei zu fahren. Nehmen Sie die Zeit, die schönsten Kirchen, Burgen und Klöster zu besuchen. Verschiedene Touren führen in Gebiete, wo es vorkommt, als sei die Zeit stehen geblieben. Glück für die Natur und Balsam für die Seele! Sie erleben reizvolle Täler, Klammen, Wasserfälle und Flüsse in unberührter Natur und können von den Gipfeln der Karpaten die uns umgebende Bergwelt bewundern. Einen Hauch von Zigeunerromantik erleben Sie bei einer Kutschfahrt mit dem Pferdewagen durch urwüchsige Dörfer und malerische Landschaften.
Aber auch die Fahrt mit der Eisenbahn auf alten Gleisen im Anina-Gebirge und mit der dampfenden "Mocanita" durch das Wassertal sind unbestrittene Höhepunkte. In der waldreichen Gegend (Waldkarpaten) bestimmt der Baustoff Holz immer noch das Bild der Dörfer; pittoreske Häuser aus mächtigen Eichenbalken, beeindruckende hölzerne Kirchen und kunstvoll geschnitzte Holztore zeugen von den über Jahrhunderte entwickelten handwerklichen Fähigkeiten der Einwohner. Die Maramureser sind auch sehr stolz auf ihre Trachten und Traditionen aber auch ihre Gläubigkeit, die sie von Generation zu Generation bis auf den heutigen Tag weiter gegeben haben.
Die Region Maramures reicht bis zur ukrainischen Grenze und umfasst 6.300 km2 mit ca. 550.000 Einwohnern. Das Gebiet dehnt sich 160 km von Westen nach Osten und 60 km von Norden nach Süden aus. Das Klima ist mit 140 Regentagen im Jahr zwar sehr niederschlagsreich, jedoch ist das Wetter in den Sommermonaten recht sonnig und warm, gemäßigt kontinental eben.

Mein Tipp: erleben Sie die Naturschönheiten eines neuen EU-Landes !

Marco Schulti

Samstag, 19. April 2008

Mit dem Lift ins Skigebiet

Die Karpaten
Die rumänischen Karpaten mit ihren dichten Wäldern erinnern an Voralpengebirgslandschaften.Die Karpaten erstrecken sich auf einem Drittel der Oberfläche Rumäniens, zumal sie, nach den Alpen, die zweitgrößte Gebirgskette Europas darstellen, beeindrucken sie nicht weniger durch ihre Pracht. Sie sind in drei Gruppen aufgeteilt.
Die erste Gruppe stellen die Ostkarpaten dar, die sich von der nord-westlichen Grenze bis zum Prahova-Tal erstreckt. Eine Besonderheit dieser Gruppe ist die Tatsache, daß hier die längste Gebirgskette vulkanischer Herkunft aus Europa zu finden ist, und zwar, die Gebirge Oas, Gutai, Tibles, Calimani, Gurghiu, Harghita, Bodoc und Baraolt.
Die zweite Bergkette, die Südkarpaten, erstreckt sich zwischen dem Prahova-Tal und den Tälern der Flüsse Timis und Cerna. Das Hauptkennzeichen dieser Gruppe sind die höchsten Gipfeln Rumäniens, welche 2500 m überschreiten (der Gipfel Moldoveanu aus dem Fogarascher Gebirge 2544 m, Negoiu 2535 m, Parangu Mare 2519 m, Peleaga 2509 m, Omu 2505 m).
Die Westkarpaten erstrecken sich im Westen des Landes, zwischen der Donau im Süden und dem Somesch Fluß im Norden. Sie sind, unter anderen, durch die berühmten Höhlen von Scarisoara bekannt.


Skigebiet im Naturschutzgebiet von Borsa

Wintersport im Rodna-Gebirge

Das Resort, mit eingerichteter Skistation in den Karpaten, liegt im Rodnei-Gebirge (Orientali Karpaten) im Kreis Maramures, in einem Bereich, eine einzigartige Schönheit, die seine Traditionen bewahrt hat. Schneeferien in Rumänien, und Skifahren ist eher ein alter habbit, wie es hier vorgestellt wurde im späten 19. Jahrhundert. Die Pisten erreichen eine Höhe 1200-1500 m, mit einer natürlich vorkommender Skisprungschanze (50 m hoch), einzigartig in Europa. Subalpines Klima mit einer durchschnittlichen Temperatur von Januar -7 ° C und eine durchschnittlicher Schneehöhe von 50 cm. Von anfang Dezember Schnee, dauert in der Regel bis April. Mit Après-Ski darf man dort allerdings nicht rechnen, wohl aber mit bodenständiger Behaglichkeit. Auf dem Weg zur Skiabfahrt glitzerten Tannenäste in der Sonne wie mit Diamanten geschmückte Geschmeide.

Sonntag, 16. März 2008

ORTHODOXE OSTERN IN DER MARAMURES

Die Maramures ist Südosteuropas letzte intakte Kulturlandschaft.
Bis hoch hinauf in die Berge, die mit dem "Pietrosul" über 2.300 Meter erreichen, wird noch großflächig Heu- und Schafwirtschaft betrieben. Diese leicht zugängliche und bisher fast noch unberührt gebliebene "Toscana" Rumäniens ist ein wahres Wanderparadies. Die malerisch in den Tälern liegenden, traditionsreichen Dörfer sind unverwechselbar in Rumänien geblieben. Genau wie ihre gastfreundlichen Bewohner. Wandern sie vorbei an berühmten wie imposanten Holzkirchen, Klöstern und Holztoren. Lassen sie sich von Jahrhunderte alten Bräuchen der Bewohner begeistern.Wandern sie abseits ausgetretener Wege durch intakte Natur und begegnen sie gastfreundlichen Bauernfamilien in der wohl reizvollsten Kulturlandschaft Rumäniens. Bestaunen sie ihre traditionellen Bräuche und archaisch anmutende Lebensform, ihre berühmten Holzkirchen und Holztore – jene "Zivilisation aus Holz", die die Region in ganz Europa bekannt gemacht hat. Fahren Sie mit der letzten originalen Dampflok- Waldbahn in eines der romantischsten Täler der Maramures. Erwandern sie gemeinsam mit uns ein abgeschiedenes und nur zu Fuß zu erreichendes, ruthenisches Minderheiten-Bergdorf. Genießen Sie entspannte Abende im schönen Weintal bei schmackhaftem Essen, anregender Unterhaltung und stimmungsvollem Feuer.

Bildergalerie von der Provinz Maramures; Vischeu de Sus und Waldbahn;
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.607791572634931.1073741840.586717904742298&type=3

Marco Schulti

Mittwoch, 12. März 2008

DIE WALDBAHN von VISEU DE SUS

HARTER EINSATZ VON MENSCH UND MASCHINE
Schon die Anreise zur letzten Waldbahn unter laufendem Dampfbetrieb ist alles andere als einfach. die multikulturelle Stadt Viseu de Sus. Oberwischau - so der deutsche Name dieser Stadt mit 20.000 Einwohnern - liegt im Norden von Rumänien. Hier gibt es ein Stadtviertel, das überwiegend von Zipsern bewohnt wird. So werden hier die Nachkommen einstiger Auswanderer aus Oberösterrreich, den Salzburger Land und Tirol genannt.

In den Karpaten gibt es noch viele unberührte Täler - eines der schönsten davon ist das vorerwähnte Wassertal, das sich von Oberwischau aus in östliche Richtung erstreckt. In den ausgedehnten Wäldern dieser Region gibt es noch freilebende Bären und Wölfe. Im Sommer wird hier Almwirtschaft betrieben. Das Tal ist an manchen Stellen so eng, dass es nicht durchgängig durch Strassen erschlossen werden kann. Daher wurde 1932 eine Schmalspurbahn (bosnische Spur: 760 mm Spurweite) errichtet.

Viseu de Sus liegt im Bezirk Maramures im Norden Rumäniens am Zusammenfluß von Vaserul und Viseul. In Ober-Wischau, wie Viseu de Sus auf deutsch heißt, hat die Holzwirtschaft eine lange Tradition. Besonders aber in Viseu de sus und im Tal des Flusses Vaser, durch das die CFF-Strecke führt. Das große Sägewerksareal, mit dem Waldbahn-Depot und einem ausgedehnten Werkstättentrakt liegen am nordöstlichen Ortsrand. Mittels umfangreicher Ladeeinrichtungen werden hier rohe Stämme, aber auch Schnittholz aus dem Sägewerk auf Normalspurwagen verladen. Die Überstellung der Wagen zum Bahnhof der CFR besorgten früher die CFF-Normalspurloks. Das Übergabegleis war mit einer dritten Schiene ausgestattet, sodaß auch die Schmalspur-Fahrzeuge die Strecke bis zu einem kleinen, holzverarbeitenden Betrieb am Ufer des Viseu-Flusses befahren konnten. Nun hat sich eine neue Firma - die R. G. Holz etabliert, die nun die Gleise ebenfalls mitbenutzt, wie auch das rumänische Militär, das mit eigenen Draisinen in die Kaserne naher der ukrainischen Grenze fährt. Der interessanteste Tag in Viseu war früher zweifellos der Montag, an dem die Waldarbeiter zu ihren Arbeitsstellen in den Bergen gebracht wurden. Es verkehrten gewöhnlich bis zu drei Züge: der erste bestand aus ein oder zwei Güterwagen, mit denen Lebensmittel transportiert wurden, und 5 bis 6 Personenwagen. Jeder Personenwagen hatte seinen Bestimmungsort. In Botizu blieb ein Wagen zurück, in Fäina zwei, so daß oft nur 2 Personenwagen Coman, die letzte Station, erreichten.

Auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Lage der Region sind die Gleisanlagen, aber auch das Rollmaterial, inzwischen in teilweise desolatem Zustand. Der in der Schweiz gegründete Verein "Hilfe für die Wassertalbahn" (
www.wassertalbahn.ch) ist deshalb um Abhilfe bemüht. Dank Unterstützung eines Reisebüros am Bahnhof (Ecotours) und persöhnlichen Einsatzes vor Ort von Michael Schneeberger, Vereinspräsident und Chef von Ecotours, konnten im letzten Sommer über 100 Personen pro Tag auf dieses Industriedenkmal im Wassertal aufmerksam gemacht werden.
Die einzige noch funktionierende Waldbahn gilt auch als der letzte Zeuge einer einst sehr verbreiteten Transportart. Dampfloks waren früher auf der ganzen Welt, insbesondere in Mitteleuropa, im ständigen Einsatz. Noch bis in die sechziger Jahre betrieben die CFF "Caile Ferate Forestiere" - so lautet die offizielle Bezeichnung der staatlichen rumänischen Waldbahnen - Schmalspurbahnen mit insgesamt 3.000 Kilometer Streckenlänge."
Über sie wird der gesamte Transport zwischen den Holzeinschlagplätzen und dem Sägewerk abgewickelt. Nur an Sonntagen ruht der Bahnverkehr. Die Strecke gilt nicht alleine wegen ihrer Länge als einzigartig. Mit dieser Streckenführung werden das gesamte Tal (und zusätzlich ein Seitental) erschlossen. Dass dafür noch sehr altertümliche Dampfloks im Einsatz sind, erhöht den besonderen Charm dieser Bahnlinie. Die maximale Steigung dieses Waldbahnsystems beträgt 59 0/00.
HARTER EINSATZ VON MENSCH UND MASCHINE: Die Holzwirtschaft im Maramuresch-Gebiet hat eine lange Tradition. Besonders aber in Viseu de sus und im Tal des Flusses Vaser, durch das die CFF-Strecke führt. Vor Errichtung der Bahn wurde das Holz im Wasser zu Tal geflößt. Um die Abhängigkeit vom Wasserstand zu mindern, wurden Klausen errichtet, in denen der Fluß gestaut wurde. Die Floße warteten unterhalb der Klause, bis das Wehr geöffnet wurde. Die Flutwelle trug die Floße talwärts. Geflößt wurde, so sagt man, manchmal sehr weit: Beispielsweise vom Vaser über den Viseu bis in die Theiss und auf dieser bis zur Donau. Eine lange Reise! Reste einer Klause sind heute noch nahe der CFF-Station Botizu zu sehen. Das Flößen war zwar kostengünstig, brachte aber erhebliche Nachteile, wie die Verschlechterung der Holzqualität, sowie Manipulationsverluste mit sich und war außerdem gefährlich. Aus diesen Gründen begann man im Wassertal 1932 mit dem Bau der Waldbahn. Einzigartig auf dieser Linie sind - abgesehen vom Personenverkehr - die drei Tunnels auf der Strecke nach Fäina und früher ein Wasserkran auf offener Strecke vor Novat.




Die Wassertalbahn im Frühling: Teil 2
https://www.facebook.com/media/set/?set=oa.556632271023430

mit freundlicher Unterstützung von Hans Hufnagel

Marco Schulti

Donnerstag, 28. Februar 2008

Provinz Maramures / RO

Maramures, die ursprünglichste Region Rumäniens
"Die rumänischen Waldkarpaten"
Maramures heißt die Provinz. Es gibt wohl keine Region in Rumänien, in der sich Lebens- und Denkweisen der Menschen so ursprünglich erhalten haben wie hier in den Waldkarpaten. Die Maramures sind das Land der Bauern und Hirten, man nennt es auch das Armenhaus Rumäniens. Eine zauberhafte Landschaft empfängt uns mit kleinen versteckten Bauerndörfern, die nach der Wende 1992 mühsam lernten, auf sich allein gestellt zu überleben.
Wer mehr über die Region Maramures wissen möchte, besorge sich den Reiseführer: "Die rumänischen Waldkarpaten" (Verlag Schelzky und Jeep, Berlin). Das Buch ist vergriffen, Restexemplare mit etwas Glück im Buchhandel noch zu finden. Eine überarbeitete Neuauflage ist in Vorbereitung.
In der ursprünglichsten Region Rumäniens - der Maramures - fährt die historische Schmalspurbahn "Wassertalbahn" nach wie vor im regulären Verkehr. TransylvaniaTravel bietet eine Kurzreise mit Bahnfahrt, Wanderungen, Besichtigungen. Als Verlängerung für eine unserer Rumänien-Gruppenreisen oder auch als Individualreise buchbar.
Nirgendwo sonst in Rumänien werden Sie ein Gebiet finden, in dem Tradition und alte Kultur noch so im Mittelpunkt des täglichen Lebens stehen. Manchmal scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Pferdefuhrwerke und Ochsenkarren bestimmen noch immer das Straßenbild. Viele Maramureser tragen vor allem an Feiertagen ihre alten Tracht. Hektik aber auch Langeweile sind hier fremd. Die Menschen erzeugen fast alles was sie zum Leben benötigen selbst. Große Fabriken finden Sie in diesem Landesteil nicht. Das ist touristisch sicherlich zu begrüßen, hat aber auch Nachteile. Arbeit gibt es für die Bevölkerung kaum und so sind viele Maramureser Selbstversorger, die ihre Waren auf den Bauernmärkten zum Kauf anbieten. Eine Chance bietet sich mit dem sich langsam entwickelnden Tourismus. Die Einheimischen haben erkannt das die Besucher der Maramures keinen Wert auf große Hotels und übermäßigen Luxus legen. Vielmehr möchten die Gäste eintauchen in das uns so fremde Leben der Maramureser. Überall sind kleine Vereine entstanden die in den Dörfern Privatunterkünfte anbieten. Hier können Sie direkt am Familienleben teilhaben und erfahren so manche Dinge die Ihnen ein Reiseführer nicht vermitteln kann. Denken Sie bitte bei einem Besuch in dieser Region daran, das die Maramureser ein sehr stolzes Volk sind. Prahlereien und Belehrungen jeglicher Art sollten Sie Unterlassen. Versuchen Sie doch einmal ein wenig von dem Lebensgefühl dieser Menschen mit nach Hause zu nehmen. Sie werden es nicht bereuen.


Bildergalerie von Maramuresch; Vischeu de Sus und Waldbahn "Wassertalbahn";
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.607791572634931.1073741840.586717904742298&type=3

Samstag, 2. Februar 2008

Ein neues Europa entdecken

Ein Jahr in der Europäischen Union - La Multi Ani, Romania!
Seit einem Jahr ist Rumänien nun Mitglied in der Europäischen Union. Hunderttausende feierten in den Straßen von Bukarest. Auch wenn der anfängliche Enthusiasmus etwas verflogen ist ziehen doch viele Rumänen eine positive erste Bilanz. Alleine die Reisefreiheit bedeutet für viele Menschen, die sich Jahrzehnte lang als Europäer zweiter Klasse fühlten, sehr viel. Und diese neue Mobilität nutzen viele auch. So können die österreichischen Schiorte in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg der Gäste aus Rumänien verzeichnen. Und auch wenn Rumänien mit der EU-Mitgliedschaft teuer geworden ist - es gibt auch viele Gewinner, die ihren neuen Reichtum wo nur immer möglich gerne zur Schau stellen. Natürlich gibt es auch die Verlierer. Dazu zählen die Bauern, die mit ein, zwei Kühen im Stall den Agrarriesen der EU absolut chancenlos gegenüber stehen, Rentner die aufgrund der stark gestiegenen Preise kaum mehr das Nötigste zum Überleben haben und natürlich die große Zahl der Roma, welche schon immer zu den Benachteiligten gehört haben.
Zwar ist die viel erhoffte freie Wahl des Arbeitsplatzes in der Europäischen Union für die meisten Länder durch eine bis zu sieben Jahren geltende Sperrfrist noch eingeschränkt, dennoch arbeiten Millionen Rumänen bereits im Ausland - geschätzt eine Million alleine in Spanien. Die Millionen an harter Währung, die die neuen Migranten in die Heimat schicken, sind für den rumänischen Staat überlebenswichtig. Allerdings hat die Sache auch einen negativen Effekt: in einigen Teilen des Landes fehlen die nötigen Arbeitskräfte sodass Industrieunternehmen nun daran denken, selbst billige Gastarbeiter aus dem Ausland - vor allem der Republik Moldau - zu importieren.
Zum Ende des Jahres kam es im Land zu größter Beklemmung über Europa, als die rumänischen Bauern befürchten mussten, dass die EU das traditionelle Schweineschlachten in Hinterhöfen verbieten könnte. Brüssel hat zuletzt aber doch einen Rückzieher gemacht, die Vernunft
hat dieses Mal noch gesiegt und so roch es auch Weihnachten 2007 überall in Rumänien nach Gebratenem und Geschmortem. Die Welt in Rumänien ist also auch ein Jahr nach
dem Beitritt noch in Ordnung.

Bildergalerie von Maramuresch; Vischeu de Sus und Waldbahn "Wassertalbahn";
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.607791572634931.1073741840.586717904742298&type=3


Marco Schulti